Endoskopische Wirbelsäulenoperationen im Waldkrankenhaus

Minimal-invasiver Eingriff – fast unsichtbare Narben und schnell wieder mobil

Im Interdisziplinären Zentrum für Wirbelsäulen- und Skoliosetherapie am Malteser Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen bieten wir moderne endoskopische Verfahren zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen an.

Durch die minimal-invasive Technik erfolgt der Eingriff über einen nur ca. 6-10 mm kleinen Zugang. Für junge Patienten bedeutet das - fast unsichtbare Narben und kurze Arbeitsunfähigkeit. Bei älteren Patienten wirken sich die kurzen Operationszeiten und die schnelle Mobilisation nach der Operation ebenfalls sehr positiv aus.

Unsere spezialisierten Wirbelsäulen-Experten begleiten Sie von der Diagnose bis zur Nachsorge individuell auf höchstem medizinischem Niveau. Das Interdisziplinäre Zentrum für Wirbelsäulen- und Skoliosetherapie zählt zu den führenden Einrichtungen für Wirbelsäulenerkrankungen in Deutschland. 

 

Wir sind für Sie da

Porträt von PD Dr. med. Klaus Schnake

PD Dr. med. Klaus Schnake

Chefarzt
Präsident der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) 
Wirbelsäulenspezialzentrum der DWG®

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie

Silhouette einer Person vor grauem Hintergrund mit dem Schriftzug ‚…weil Nähe zählt‘.

Moh’d Yazan Khasawneh 

Leitender Oberarzt

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie

Für wen ist ein endoskopischer Eingriff geeignet

  • Bandscheibenvorfall an der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule (HWS, BWS oder LWS)
  • Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose an HWS, BWS oder LWS)
  • Verengung des Nervenkanals (Foramenstenose / Einengung der Nervenaustrittsöffnung)
  • Nervenkompression mit ausstrahlenden Schmerzen zum Beispiel Ischiasbeschwerden, Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Schwäche im Bein oder Arm
  • Anhaltende chronische Rücken- oder ISG-Schmerzen, wenn Beschwerden im Bereich des Rückens oder des Iliosakralgelenks trotz konservativer Therapie bestehen bleiben
  • Instabilität der Wirbelsäule, wenn eine stabilisierende Behandlung notwendig ist, z. B. bei Gleitwirbel 
  • Entzündungen an der Wirbelsäule z. B. ein spinaler Abszess oder eine Entzündung des Wirbelkörpers


Unsere Spezialisten beraten und prüfen individuell, ob ein minimal-invasiver Eingriff für Sie geeignet ist.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Warum viele Patientinnen und Patienten sich für die endoskopische Methode entscheiden:

  • Der Eingriff erfolgt über einen 6-10 mm kleinen Hautschnitt
  • Fast kaum sichtbare Narben
  • Schonender Eingriff: Muskeln und Gewebe werden bei diesem Eingriff kaum belastet
  • Bewegungserhaltende Technik mit der Vermeidung der Notwendigkeit einer Ver-steifung der Wirbelsäule 
  • Schnelle Mobilisation bedeutet schnelle Rückkehr in den Alltag
  • Kurze Operationszeit: Gerade bei älteren Patientinnen und Patienten ein großer Vorteil
  • Kurzer Klinikaufenthalt und geringer Arbeitsausfall
  • Geringere Komplikationsrate

Ablauf der Behandlung

Persönliche Beratung
Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch an, in dem wir uns Zeit für Ihre Beschwerden, Ihre Krankheitsgeschichte und Ihre Fragen nehmen 

Bereits vorhandene Befunde wie MRT- oder CT-Bilder werden sorgfältig ausgewertet und verständlich mit Ihnen besprochen. Ziel ist es, die Ursache Ihrer Beschwerden genau zu identifizieren und gemeinsam ein klares Bild Ihrer aktuellen Situation zu erhalten. 


Individuelle Therapieentscheidung
Auf Basis unserer Diagnostik entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Behandlungsempfehlung. Dabei prüfen wir sorgfältig, ob eine endoskopische Operation für Sie sinnvoll ist oder ob eine alternative, konservative Therapie infrage kommt.

Sie werden aktiv in die Entscheidung eingebunden und umfassend über Chancen, mögliche Risiken und den zu erwartenden Behandlungsverlauf informiert.


Endoskopischer Eingriff
Wenn eine Operation von uns empfohlen wird, erfolgt diese mit einem minimal-invasiven, endoskopischen Verfahren. Über einen nur etwa 6-10 mm kleinen Zugang wird eine feine Kamera eingeführt, die eine präzise Sicht auf die betroffenen Strukturen ermöglicht. Eingeengte Nerven können so gezielt entlastet und krankhaft verändertes Gewebe schonend entfernt werden. Durch diese Technik wird das Gewebe so wenig wie möglich in Mitleidenschaft gezogen.


Nachsorge und Mobilität
Nach dem Eingriff werden Sie eng durch unser Team, unser Pflegepersonal und unsere Physiotherapie betreut. Ziel ist es, Sie möglichst früh wieder zu mobilisieren und sicher in Ihren Alltag zurückzuführen. Je nach individuellem Verlauf kann das oft bereits kurze Zeit nach der Operation erfolgen. Sie erhalten klare Empfehlungen für die weitere Genesung sowie bei Bedarf Unterstützung durch physiotherapeutische Maßnahmen. 

Zweitmeinung einholen

Sie haben bereits eine Diagnose oder Operationsempfehlung erhalten?

Wir bieten Ihnen eine qualifizierte medizinische Zweitmeinung, damit Sie eine sichere Entscheidung treffen können.

Häufige Fragen

Ist die Operation schmerzhaft?
Nach der Operation berichten viele Patienten über geringere Schmerzen im Vergleich zu klassischen Verfahren.


Wie lange bin ich arbeitsunfähig?
Das hängt vom individuellen Verlauf ab – häufig ist eine schnelle Rückkehr möglich.


Welche Nachbehandlung ist notwendig?
Es sind weder lästiges Fädenziehen noch häufige Wundkontrollen nötig.

Jetzt Termin vereinbaren

Lassen Sie Ihre Beschwerden von unseren Spezialisten im Malteser Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen abklären. Wir beraten Sie individuell und prüfen, ob eine endoskopische Behandlung für Sie infrage kommt. 

Unser Sekretariat steht Ihnen während der Öffnungszeiten gerne zur Terminvereinbaren zur Verfügung:

Montag – Donnerstag:   08:00 – 15:00 Uhr
Freitag:   08:00 – 13:00 Uhr 

Telefon:  +49 (0) 9131 822 4047 
Hinterlassen Sie bitte Ihren Namen und Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter. Unsere Mitarbeiterinnen rufen Sie dann binnen eines Werktages zurück. Alternativ nutzen Sie gerne die nachfolgende Online-Anmeldungen.
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