Malteser Waldkrankenhaus St. Marien Erlangen

Malteser Marienhospital Erlangen gGmbH · Spardorfer Str. 32· 91054 Erlangen / Germany
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Malteser
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Geriatrie-Zentrum Erlangen


Geriatrische Forschungsabteilung

In der Geriatrischen Forschungsabteilung arbeiten mehrere Forschungsgruppen in enger Kooperation mit Kliniken und Instituten der Universität Erlangen-Nürnberg an unterschiedlichen Projekten patientennaher klinischer geriatrischer Forschung. Übergreifendes Ziel dieser Geriatrischen Forschungsabteilung ist es neue Methoden und Strategien in der Behandlung und dem Management älterer Patienten zu evaluieren um schließlich die medizinische Behandlung dieser Gruppe von Patienten weiterhin zu optimieren bzw. die sich ständig weiterentwickelnden medizinischen Möglichkeiten zum Nutzen älterer Patienten optimal einzusetzen. Des Weiteren werden in den Arbeitsgruppen der Geriatrische Forschungsabteilung wissenschaftlich interessierte junge Kollegen und Mitarbeiter Schritt für Schritt an die Methoden wissenschaftlichen Arbeitens herangeführt und erhalten so parallel zur klinischen auch eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung. Ebenso sind regelmäßig Doktoranden in den einzelnen Arbeitsgruppen integriert und erhalten durch Ihre entsprechende Tätigkeit in einzelnen Projekten und die dadurch erhaltene wissenschaftliche Expertise die Möglichkeit eine Promotionsarbeit an der Universität Erlangen-Nürnberg zu verfassen.    


Arbeitsgruppen:

AG Prof. Dr. K.-G. Gaßmann

AG PD Dr. Dr. med. univ. M. Ritt

AG S. Schülein

AG Dr. S. Lambridi


Forschungsschwerpunkte

  • Mobilität und Gangstörungen im Alter
  • Stürze und Sturzsyndrom
  • Schwindel
  • Anti-Aging
  • Prävention im Alter
  • Medikamentöse Therapie im Alter
  • Frailty und Sarkopenie
  • Ernährung im Alter
  • Kardiovaskuläre Forschung im Alter
  • Beteiligung am europäischen Projekt „XoSoft“  
    siehe Pressemitteilung sowie www.xosoft.eu


GiBDAT-Projekt

Unsere Klinik war aktiv an der Entwicklung des Projektes Geriatrie-in-Bayern-Datenbank zur Messung der Ergebnisqualität beteiligt. Das Projekt ist im März 2000 nach längerer Vorplanungsphase offiziell gestartet. Hier war unsere Klinik ab Inbetriebnahme in dieses Projekt integriert.

Ziel ist der Aufbau einer gemeinsamen Datenbank, die möglichst alle Behandlungsfälle der bayerischen Geriatrien in anonymisierter Form enthält. Dazu liefern die teilnehmenden Kliniken quartalsweise Daten und erhalten im Gegenzug eine Auswertung ihrer eigenen Daten (klinikinterne Analyse) und eine Auswertung des Gesamtdatenbestands (bayernweite Analyse). Mit der Kombination beider Auswertungen kann jedes Haus seine Daten bewerten und sehen, wie hoch seine therapeutische und wirtschaftliche Effizienz im Vergleich zum bayernweiten Durchschnitt ist. Dadurch wird eine ständige differenzierte Ermittlung der Ergebnisqualität in der Behandlung unserer Patienten ermöglicht.

Das GiB-DAT-Projekt wird durch die Ärztliche Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Geriatrie in Bayern e.V. (AFGiB e.V.) geleitet. Mit der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) besteht eine enge Kooperation, insbesondere was die rechtlichen Aspekte des GiB-DAT-Projektes betrifft.

Die Datenbank enthält inzwischen mehr als 400.000 Datensätze und ist in ihrer Art einzigartig. Sie ist Grundlage für die wissenschaftliche Auswertung der Diagnostik und Therapie bei geriatrischen Patienten, an der der Chefarzt der Klinik als Mitglied der Datenkommission des Projektes aktiv beteiligt ist.

Performance-Oriented Mobility Assessment (nach Mary E. Tinetti)

Das Performance-Oriented Mobility Assessment erfasst bei älteren Menschen wichtige Faktoren des Gehvermögens wie Gleichgewicht und Gang. Diese lassen sich dadurch objektivieren, wodurch eine Verlaufsbeurteilung und Dokumentation möglich sind. Ebenso können der allgemeine und spezifische Interventionsbedarf ermittelt werden.

Mit unserer Arbeit liegt erstmals eine ausführliche, methodisch übersetzte und von Mary E. Tinetti autorisierten Fassung des POMA vor, die eine Vereinheitlichung im deutschen Sprachraum erreicht und eine bessere Vergleichbarkeit gewährleistet. Dadurch wird auch ein valider Einsatz als wissenschaftliches Testinstrument möglich.

POMA Handout

POMA Manual


Kooperationspartner

Interdisziplinäres Centrum für Altersforschung

Institut für Biomedizin des Alterns (IBA) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie und Klinische Toxikologie

Med. Klinik 4 (Nephrologie und Hypertensiologie) Universitätsklinikum FAU Erlangen-Nürnberg

Abteilung für Molekulare Neurologie

Lehrstuhl für Mustererkennung der FAU Erlangen-Nürnberg

Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Interdisziplinäres Zentrum für Public Health