Kleiner Schnitt, große Wirkung für den Rücken

Zwei Männer stehen vor einer Wand.

Das zertifizierte Interdisziplinäre Zentrum für Wirbelsäulen- und Skoliosetherapie am Malteser Waldkrankenhaus Erlangen baut seine medizinische Vorreiterrolle weiter aus. Mit der Etablierung einer eigenen Sektion für minimalinvasive und endoskopische Ein-griffe setzt die Klinik neue Maßstäbe für schonende Operationsverfahren. Unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. Klaus Schnake bietet die Klinik bereits seit Jahren eine Versorgung auf Top-Niveau, die nun durch den gezielten Ausbau der sogenannten Schlüssel-loch-Chirurgie entscheidend verstärkt wird.

Spitzenmedizin durch hochmoderne Technik und personelle Verstärkung
Die Erlanger Klinik verfügt über eine der modernsten Operationsausstattungen in Süddeutschland und zählt bundesweit zu den Top-Einrichtungen für Wirbelsäulenchirurgie. Um diesen hohen Standard weiter voranzutreiben, verstärkt seit dem 1. Juli der ausgewiesene Experte Moh’d Yazan Khasawneh als Leitender Oberarzt für minimalinvasive und endoskopische Wirbelsäulenchirurgie das Team der Wirbelsäulenchirurgie. 
Herr Khasawneh leitete zuvor das Referenzzentrum für endoskopische Wirbelsäulenchirurgie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal und bringt die Erfahrung aus mehr als 2.000 erfolgreich durchgeführten endoskopischen Eingriffen mit nach Erlangen.

Maßgeschneiderte Therapieverfahren von der Jugend bis ins hohe Alter
Die moderne Endoskopie ermöglicht hochpräzise Behandlungen bei minimaler Gewebeverletzung, wovon Patienten aller Altersstufen gleichermaßen profitieren. Das medizinische Spektrum des neuen Leitenden Oberarztes reicht von der Behandlung akuter Bandscheibenvorfälle bei jungen Berufstätigen oder Sportlern bis hin zur Entlastung verschleißbedingter Verengungen der Nerven- und Spinalkanäle bei Patienten im höheren Lebensalter. Darüber hinaus deckt Herr Khasawneh die gesamte Bandbreite komplexer Wirbelsäulenerkrankungen ab, wozu auch die minimalinvasive Versorgung von Verletzungen und Tumorerkrankungen gehören.

Schnellere Genesung und kaum sichtbare Narben durch Schlüssellochtechnik
Die Vorteile der vollendoskopischen Verfahren sind für die Patienten im Alltag unmittelbar spürbar. Durch Zugänge von oft nur sechs bis zehn Millimetern Durchmesser bleibt das umliegende Muskel- und Weichteilgewebe weitgehend unberührt, wodurch die postoperativen Schmerzen signifikant sinken. Während sich jüngere Patienten über kosmetisch fast unsichtbare Narben und eine schnelle Rückkehr in den Beruf freuen können, profitieren ältere Menschen vor allem von den kurzen Operationszeiten. Die rasche Mobilisation direkt nach dem Eingriff mindert allgemeine Operationsrisiken erheblich und erleichtert den reibungslosen Übergang zurück in den gewohnten Alltag.

Den kompletten Bericht lesen Sie auch in der Gesamtausgabe der NN und NZ vom 18./19.07.26