Pflegezentrum St. Elisabeth Marienhospital Seniorenpflegezentrum
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350 Gäste feiern Übernahme des Waldkrankenhauses

Erlangen. Der Geschäftsbereich Medizin und Pflege der Malteser wächst. Die Malteser haben mit dem Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen ihre zehnte Klinik und mit dem Seniorenpflegezentrum Marienhospital ihre 30. Altenhilfeeinrichtung übernommen. Am Freitag haben sie zusammen mit rund 350 Gästen die Verträge der Malteser Deutschland gGmbH mit der Kongregation der St. Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen als bisherige Eigentümerin und Gesellschafterin gefeiert. Das Bundeskartellamt hatte der Übernahme erst vor wenigen Tagen zugestimmt.

Die feierliche Übergabe der Waldkrankenhaus St. Marien gGmbH und der Marienhospital Seniorenpflegezentrum GmbH begann am Freitag, dem 21. Juli 2017, um 14 Uhr mit einer Heiligen Messe auf dem Parkdeck am Waldkrankenhaus, die der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick zelebrierte. Prominente Vertreter der beteiligten Orden, aus Kirche, Wissenschaft und Politik sowie des Malteserverbundes nahmen an der Feier teil.

Schwester M. Regina Pröls, die Generaloberin der Kongregation St. Franziskusschwestern Vierzehnheiligen, Dr. Erich Prinz von Lobkowicz, der Aufsichtsratsvorsitzende der Malteser Deutschland GmbH, und der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann, richteten zunächst Grußworte an die zahlreichen Gäste. Darunter auch viele Mitarbeiter des Waldkrankenhauses und des Marienhospitals sowie ehrenamtliche Malteser der Region. Anschließend diskutierten u. a. Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Heinrich Iro, Vorstand des Universitätsklinikums Erlangen, und Dr. Franz Graf von Harnoncourt, Geschäftsführer Malteser Deutschland gGmbH, in einer Talkrunde. Danach lernten sich die neuen und alten Malteser bei Kaffee, Kuchen und Gesprächen kennen.

Das Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen hat 290 Betten plus 30 Betten für geriatrische Rehabilitation und 40 Plätze für stationäre Pflege im Pflegezentrum „St. Elisabeth“. Das Waldkrankenhaus machte im Jahr 2016 rund 70 Millionen Euro Umsatz bei 13.000 stationär und 18.000 ambulant versorgten Patienten. Im Januar 2017 waren hier knapp 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Altenhilfeeinrichtung Marienhospital Senioren Pflegezentrum hat 93 Pflegeplätze und 94 Mitarbeiter. Zum Waldkrankenhaus gehören auch noch eine Krankenpflegeschule mit 60 Ausbildungsplätzen und das Appartementwohnhaus „Haus Hildegard“ mit 122 Wohnungen.

Das medizinische Leistungsspektrum des Waldkrankenhauses umfasst die Abteilungen Anästhesie, Innere Medizin, Geriatrie, Chirurgie, Orthopädie, Rheumatologie, Urologie und jeweils eine Belegbettenabteilung in der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde sowie der Augenheilkunde. Neben dem für ein Krankenhaus dieser Versorgungsstufe üblichen medizinischen Versorgungsangebot auf dem chirurgischen und internistischen Gebiet wird im orthopädischen und urologischen Bereich Maximalversorgung (Universität) und im kardiologischen und gastroenterologischen Fach Schwerpunktversorgung betrieben.

In sechs Regionen in Deutschland (Köln/Bonn, Duisburg, Flensburg, in der Oberlausitz/Sachsen, Berlin und nun auch in Erlangen/Nürnberg) bieten die zehn Malteser Krankenhäuser eine hochwertige wohnortnahe medizinische Versorgung. Die Malteser Kliniken legen ein besonderes Augenmerk auf nachweisbar gute Behandlungsergebnisse und ethische Standards. Jedes Malteser Krankenhaus bietet zudem spezielle Versorgungsangebote für ältere Menschen sowie unheilbar erkrankte Patienten.

Foto: Symbolische Schlüsselübergabe im Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen: (v.l.n.r.) Dr. Erich Prinz von Lobkowicz, Präsident der Deutschen Assoziation des Malteserordens, Schwester Dr. Martina Selmaier, Generalvikarin, Schwester Regina Pröls, Generaloberin der Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen, Dr. Franz Graf von Harnoncourt, Geschäftsführer der Malteser Deutschland gGmbH, Maximilian Graf von Drechsel, Vorsitzender des Hospitalausschusses der Malteser, Innenminister Joachim Herrmann, Stephan Freiherr Spies von Büllesheim, Kanzler der Deutschen Assoziation des Malteserordens.

 

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