Malteser Waldkrankenhaus St. Marien Erlangen

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Malteser
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Historisches Jubiläums-Memory - April 2019

60 Jahre Malteser Waldkrankenhaus St. Marien

 

Feierlichkeiten zur Einweihung 1959
und Jubiläumsfeierlichkeiten 2019

 

Ein großes Fest war die Einweihungsfeier des Waldkrankenhauses St. Marien am 30. April 1959. Erzbischof Dr. Josef Schneider nahm die Segnung vor und viele Ehrengäste fanden sich an diesem Tag ein.
Die Schwestern hatten das Krankenhaus auf Hochglanz gebracht und sangen im Festgottesdienst eine lateinische Messe. Prälat Heinrich Rauh erwähnte bei seiner Begrüßung, dass die Kongregation der St. Franziskusschwestern das Ziel erreicht habe, das sie unter großen Opfern und Entbehrungen angestrebt hatten. In der Bistumszeitung, dem Heinrichsblatt, wurde das neue Krankenhaus „Haus des Heiles, Haus des Heilens“ genannt. Auch die Erlanger Nachrichten berichteten damals, dass die Klinik so modern ist, dass sogar jedes Krankenzimmer ein eigenes Waschbecken hat.

 

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Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde auch 2019 in das Jubiläumsjahr gestartet. Viele Persönlichkeiten der Politik, des Gesundheitswesens, der Seelsorge, der Franziskusschwestern Vierzehnheiligen und der Malteser Deutschland gGmbH waren der Einladung des Malteser Waldkrankenhauses gefolgt und feierten am 29. März 2019 mit den Mitarbeitern der drei Erlanger Einrichtungen.

Den Gottesdienst in der vollbesetzten Krankenhauskapelle zelebrierte Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick. In seiner Predigt würdigte er das Engagement von Franziskusschwestern und Maltesern für die Kranken und Bedürftigen.
Zum anschließenden Festakt begrüßte Gerhard Becker, Geschäftsführer der Malteser Deutschland gGmbH, alle Gäste. Mit ihm war auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Malteser Deutschland gGmbH, Dr. Erich Prinz von Lobkowicz gekommen, der ebenfalls ein Grußwort an die Gäste richtete.
H.H. Prof. Dr. Ludwig Schick und auch Dr. Rainer Beyer, Vorstandsmitglied des Katholischen Krankenhausverbandes in Bayern e.V., drückten in ihren Ansprachen die Wichtigkeit der konfessionellen Trägerschaft in der Krankenhauslandschaft Bayerns aus. Die Franziskusschwestern beschreiben ihre christliche Haltung mit dem Motto „für den Menschen“, für die Malteser ist es der Leitsatz „Tuitio fidei et obsequium pauperum" - Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen. So war und ist es für Patienten, Bewohner und Mitarbeiter ein folgerichtiger Trägerwechsel.
Sr. Regina Pröls, Kongregationsleiterin der St. Franziskusschwestern Vierzehnheiligen, richtete in ihrer Ansprache vor allem den Blick auf die herausragende Arbeit der Ordensschwestern und hier vor allem auf die Ordensfrau Sr. Gamelberta Dießner, die ihre Vision eines neuen Krankenhauses „da oben auf dem Berg“ nach dem 2. Weltkrieg mit viel Engagement verfolgte und mit der Einweihung 1959 erfolgreich realisierte. Denn zu dieser Zeit war sie als „Krankenhausmanagerin“ ihrer Zeit weit voraus. Mit Unterstützung ihrer Mitschwestern meisterte sie die Herausforderungen bis zu ihrem 80. Geburtstag.

Den Festvortrag der Veranstaltung hielt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Herrmann ist selbst Mitglied des Malteserordens und Kuratoriumsvorsitzender der Malteser Waldkrankenhaus Erlangen gGmbH. In seiner Festrede lobte der Minister das Waldkrankenhaus für seine vorbildliche Verbindung der Kompetenz eines modernen Medizinkomplexes mit einem persönlichen Umgang, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht. "Sie haben hier schon früh erkannt, dass kranke Menschen nicht nur ärztliche Kunst und pflegerische Versorgung brauchen. Mindestens genauso wichtig für ihr Wohlbefinden und ihre Genesung sind ein Gefühl der Nähe, Geborgenheit und Zuversicht.", so Herrmann.
Zwar habe sich das Erlanger Waldkrankenhaus seit seinen Anfängen stark verändert. Seinem Leitspruch "… für den Menschen!" sei das Waldkrankenhaus aber im Wandel der Zeit über all die Jahre hinweg treu geblieben – während der 58-jährigen Trägerschaft der Kongregation der St. Franziskusschwestern genauso wie seit Juli 2017 unter der Obhut der Malteser. In seinen Einrichtungen sind mittlerweile mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, was es zu einem starken Arbeitgeber für Erlangen und die Region mache. Außerdem sei es ein wichtiger Mosaikstein im mittelfränkischen 'Medical Valley', das sich durch Forschung und Entwicklung sowie medizinischen Fortschritt auf hohem Niveau auszeichnet.

 

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