Malteser Waldkrankenhaus St. Marien Erlangen

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Malteser
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Festlicher Start in das Jubiläumsjahr

Malteser Waldkrankenhaus St. Marien startet mit Gottesdienst und Festakt in sein Jubiläumsjahr

Das Malteser Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Jubiläum. Mit einem Gottesdienst und einem Festakt wurde das Jubiläumsjahr nun mit vielen Gästen gestartet.
Viele Persönlichkeiten der Politik, des Gesundheitswesens, der Seelsorge, der Franziskusschwestern Vierzehnheiligen und der Malteser Deutschland gGmbH waren der Einladung des Malteser Waldkrankenhauses gefolgt und feierten am 29. März mit den Mitarbeitern der drei Erlanger Einrichtungen.

 

Festgottesdienst mit Erzbischof von Bamberg

Den Gottesdienst in der vollbesetzten Krankenhauskapelle zelebrierte Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick. In seiner Predigt würdigte er das Engagement von Franziskusschwestern und Maltesern für die Kranken und Bedürftigen. Mit modernen und festlichen Liedern gestaltete der Projektchor mit Ordensschwestern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Malteser Waldkrankenhauses den Festgottesdienst.

Stimmungsvoller Festakt

Zum anschließenden Festakt begrüßte Gerhard Becker, Geschäftsführer der Malteser Deutschland gGmbH, alle Gäste. Mit ihm war auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Malteser Deutschland gGmbH, Dr. Erich Prinz von Lobkowicz gekommen, der ebenfalls ein Grußwort an die Gäste richtete.
H.H. Prof. Dr. Ludwig Schick und auch Dr. Rainer Beyer, Vorstandsmitglied des Katholischen Krankenhausverbandes in Bayern e.V., drückten in ihren Ansprachen die Wichtigkeit der konfessionellen Trägerschaft in der Krankenhauslandschaft Bayerns aus. Die Franziskusschwestern beschreiben ihre christliche Haltung mit dem Motto „für den Menschen“, für die Malteser ist es der Leitsatz „Tuitio fidei et obsequium pauperum" - Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen. So war und ist es für Patienten, Bewohner und Mitarbeiter ein folgerichtiger Trägerwechsel.
Sr. Regina Pröls, Kongregationsleiterin der St. Franziskusschwestern Vierzehnheiligen, richtete in ihrer Ansprache vor allem den Blick auf die herausragende Arbeit der Ordensschwestern und hier vor allem auf die Ordensfrau Sr. Gamelberta Dießner, die ihre Vision eines neuen Krankenhauses „da oben auf dem Berg“ nach dem 2. Weltkrieg mit viel Engagement verfolgte und mit der Einweihung 1959 erfolgreich realisierte. Denn zu dieser Zeit war sie als „Krankenhausmanagerin“ ihrer Zeit weit voraus. Mit Unterstützung ihrer Mitschwestern meisterte sie die Herausforderungen bis zu ihrem 80. Geburtstag.

Den Festvortrag der Veranstaltung hielt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.
Herrmann ist selbst Mitglied des Malteserordens und Kuratoriumsvorsitzender der Malteser Waldkrankenhaus Erlangen gGmbH. In seiner Festrede lobte der Minister das Waldkrankenhaus für seine vorbildliche Verbindung der Kompetenz eines modernen Medizinkomplexes mit einem persönlichen Umgang, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht. "Sie haben hier schon früh erkannt, dass kranke Menschen nicht nur ärztliche Kunst und pflegerische Versorgung brauchen. Mindestens genauso wichtig für ihr Wohlbefinden und ihre Genesung sind ein Gefühl der Nähe, Geborgenheit und Zuversicht. Wer sich Ihnen mit seinen Bedürfnissen und Nöten anvertraut, soll sich angenommen, verstanden und geborgen fühlen. Damit leisten Sie einen beachtlichen Beitrag zum Schutz des Lebens und der Menschenwürde", so Herrmann.
Zwar habe sich das Erlanger Waldkrankenhaus seit seinen Anfängen stark verändert. Seinem Leitspruch "… für den Menschen!" sei das Waldkrankenhaus aber im Wandel der Zeit über all die Jahre hinweg treu geblieben – während der 58-jährigen Trägerschaft der Kongregation der St. Franziskusschwestern genauso wie seit Juli 2017 unter der Obhut der Malteser. In seinen Einrichtungen sind mittlerweile mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, was es zu einem starken Arbeitgeber für Erlangen und die Region mache. Außerdem sei es ein wichtiger Mosaikstein im mittelfränkischen 'Medical Valley', das sich durch Forschung und Entwicklung sowie medizinischen Fortschritt auf hohem Niveau auszeichnet.

Moderator Dr. Horst Beyer, Ärztlicher Direktor des Malteser Waldkrankenhauses St. Marien, führte launig durch das Programm und präsentierte zudem mit einem historischen Memory sehr unterhaltsam das Leistungsspektrum des Waldkrankenhauses früher und heute mit Unterstützung der anwesenden Chefärzte.

Eine gelungene Auftaktveranstaltung für die Geschäftsführer Anja Sakwe Nakonji und Dr. Michael Hitzschke, die zum Abschluss der Feier betonten, dass dies „nur“ der Startschuss war – weitere Jubiläumsveranstaltungen folgen.

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