Zielsetzung
Unsere Zielsetzung liegt in der geplanten, patientenorientierten Hilfestellung und Begleitung beim Gesundwerden, Kranksein, Krankbleiben und beim würdevollen Sterben. Dabei haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, jeden Patienten unter Berücksichtigung seiner körperlichen, seelischen und geistlichen Bedürfnisse zu betreuen und ein persönliches Gegenüber zu sein, ausgerichtet nach dem christlichen Menschenbild.
Geprägt ist die Atmosphäre im Waldkrankenhaus St. Marien
sehr durch den aufopferungs- und liebevollen Einsatz der St. Franziskusschwestern.
24 Ordensschwestern befinden sich noch im aktiven, bzw. ehrenamtlichen
Dienst in unserem Krankenhaus.
Stationen
Der stationäre Bereich gliedert sich in 11 Akutstationen, 2 Intensivstationen (intern und operativ), eine Station für geriatrische Rehabilitation und das Pflegezentrum St. Elisabeth. Unsere Pflege- und Wahlleistungsstationen sind von unterschiedlicher Größe (24 bis 31 Betten).
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Funktionsbereiche
Die Funktionsdienste umfassen jeweils zwei zentrale Operations- und Anästhesieabteilungen, die verschiedenen Untersuchungsbereiche, die Tagesklinik mit Schlaflabor, die orthopädische Poliklinik und die urologische Privatambulanz.
Die immer differenziertere Diagnostik und die rasante Weiterentwicklung der Therapiemöglichkeiten erfordern ständig ein hohes Maß an fachlicher und sozialer Kompetenz.
Pflegeorganisation / Pflegequalität
Die Krankenpflege orientiert sich an den Aktivitäten des täglichen Lebens und ist mittlerweile zum großen Teil in der Bereichspflege organisiert.
Seit Jahren sind die hausintern erarbeiteten pflegerischen Standards eine Hilfe für die individuelle Pflegeplanung, die Sicherung der Pflegequalität und die Versorgung unserer Patienten.
Als Dokumentationssystem setzen wir Optiplan ein, wobei hausintern weiterentwickelte Tageskurven den unterschiedlichen Anforderungen und Einsatzgebieten vor Ort Rechnung tragen.
Regelmäßige Teambesprechungen fördern die Zusammenarbeit der verschiedensten Bereiche im Krankenhaus und ermöglichen einen direkten und schnellen Informationsaustausch
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Einarbeitungskonzept
Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten von der Pflegeleitung
am ersten Arbeitstag wichtige Informationen und werden ausführlich
in die Klinik und die organisatorischen Vorgänge eingeführt.
Für die ersten Wochen auf der neuen Station werden sie für mehrere Wochen einer festen Bezugsperson zugeteilt, die ihnen den Einstieg erleichtert und sie während der Einarbeitungszeit begleitet. Ein gutes Hilfsmittel ist dabei auch unsere Einarbeitungscheckliste, anhand derer sie ihren Entwicklungsstand verfolgen können.
Regelmäßig finden mit der Pflegedienstleitung Feedback-Gespräche statt, in denen die Einarbeitungszeit reflektiert und besprochen wird. Auch die geschichtliche Entwicklung und Einbindung des Waldkrankenhauses St. Marien in den Orden der St. Franziskusschwestern werden lebendig vermittelt.
Für die gezielte Einarbeitung der Schülerinnen und Schüler
von der Berufsfachschule für Krankenpflege sind auf den Stationen
geschulte Mentoren benannt, die sich - zusammen mit den examinierten
Pflegekräften
- speziell um die Belange der Schülerinnen und Schüler kümmern.
Praktische Anleitungen werden gezielt dokumentiert und zusammen ausgewertet.
Vor-, Zwischen- und Nachgespräche helfen den Schülerinnen
und Schülern, die Einsätze möglichst gewinnbringend
zu erleben.
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Arbeitszeit
Unsere Pflegekräfte arbeiten überwiegend in der 5,13-Tage-Woche mit durchschnittlich 7,5 bis 7,7 Stunden täglicher Arbeitszeit und 30 Minuten Pause.
Geplant werden die Dienste im Wechselschichtsystem, entsprechend den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes mit Hilfe eines elektronischen Dienstplansystemes.
Durch flexible Teilzeitangebote tragen wir zu verbesserten Arbeitsbedingungen im Pflegeberuf bei und ermöglichen dadurch auch jungen Müttern die gewünschte Wiedereingliederung in ihren Beruf.
Als tarifliche Richtlinien gelten für unser Krankenhaus die Allgemeinen Vertragsrichtlinien der Caritas (AVR-C).
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Fort- und Weiterbildung
Einmal pro Monat finden innerbetriebliche Fortbildungen für Pflegende statt. Wert legen wir dabei auf die praktische Umsetzbarkeit des Gehörten und die Relevanz für die Pflegepraxis.
Dazu gehören auch regelmäßige Reanimationstraining, Brandschutzübungen und Unterweisungen in der Arbeitssicherheit.
Für leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Mentoren
finden regelmäßig
interne und externe Weiterbildungskurse statt.
Die Weiterbildungen für OP-Pflege, Intensiv-Anästhesiepflege und Fachpflege Rehabilitation erfolgen jährlich in Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Zusätzlich bieten wir auch die Berufsausbildung zur operationstechnischen Assistentin / zum operationstechnischen Assistenten (OTA) an.
Unterstützende Dienste
- Zentrale Instrumentenaufbereitung und -sterilisation.
- Zentrale Bettenaufbereitung, Hol- und Bringedienste für die Belieferung der Stationen mit Essen, medizinischem Verbrauchsmaterial, Wäsche sowie die Entsorgung von Abfall.
- Jeder Station sind Mitarbeiterinnen des Stationsservice zugeordnet, die in enger Zusammenarbeit mit der Pflege die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten erledigen.
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Aktuelle Projekte
- Jährliche Mitarbeitergespräche als Instrument der Mitarbeiterführung
- Überarbeitung und Weiterentwicklung der Pflegedokumentation und der pflegerischen Standards
- Kontinuierlicher Ausbau und Weiterentwicklung der Stations-EDV zur Unterstützung der pflegerischen und administrativen Tätigkeiten. Aktuell wird die EDV-gestützte Dokumentation im OP- und Anästhesiebereich eingeführt. Die Erfassung der pflegerelevanten Nebendiagnosen und des Dekubitusrisikos über EDV sind hierbei unsere nächsten Schritte.
- Unser Krankenhaus erhielt im Mai 2010 erneut das Qualitätszertifikat
von KTQ und ProCum Cert. Laufend sind
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
aus dem Pflegebereich
in Projektgruppen vertreten, die nächste turnusgemäße Rezertifizierung steht im Jahr 2013 an.
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Pflegestandards

- Seit 1993 gibt es an unserem Krankenhaus eine Arbeitsgruppe mit zur Zeit 10 Personen, die kontinuierlich das pflegerische Leistungsspektrum analysiert. In der Regel findet alle 14 Tage ein Treffen statt.
- Wichtige und immer wiederkehrende pflegerische Tätigkeiten
werden dabei als Handlungsrichtlinien niedergeschrieben. Spätestens alle
zwei Jahre werden die Pflegestandards überarbeitet
und dem aktuellen Wissensstand angepasst. Herausgegeben werden
sie
in
Form einer
in Folie eingeschweißten
Karteikarte im Format DIN A5 und parallel dazu werden sie im
Internet bereitgestellt.
- Diese Handlungsrichtlinien sind kein starres Schema, sondern können sehr individuell an jeden Patienten angepasst werden. Abweichungen von den Richtlinien müssen aber klar dokumentiert und begründet werden.
- Hilfe bieten sie vor allem für neue Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter und unsere Krankenpflegeschülerinnen und -schüler
zur Orientierung in der Einarbeitungszeit. Auch bei seltenen
oder
sehr fachspezifischen
Tätigkeiten werden sie gerne zur Orientierung verwendet.
- Die pflegerischen Standards sind in Einbindung mit dem Casemanagement
voll in die Pflegedokumentation integriert und sind somit für
uns ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung im Krankenhaus.
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