Kurzinfo
Willkommen in der Allgemeinchirurgischen Klinik des Waldkrankenhauses St.
Marien.
Schwerpunkte unserer Tätigkeit sind die onkologische Chirurgie, die
endokrine Chirurgie und die allgemeinchirurgischen Eingriffe
wie Hernienchirurgie und Gallenblasenentfernungen. Selbstverständlich können zu jeder Zeit sämtliche Notfalloperationen der Bauch- und Thoraxchirurgie vorgenommen werden. (Z. B. Magengeschwür, Darmverschluss, Thoraxtrauma etc.)
Die Abteilung verfügt über 46 Betten einschließlich der
Versorgung der operativen Intensivstation.
Die Leitung der Abteilung unterliegt Herrn Chefarzt Dr. med. Alfred
Brütting (Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurg). Ihm unterstellt
sind 4 Oberärzte sowie 4 Assistenzärzte.
Die Chirurgische Klinik verfügt über 2 bis 3 und im Bedarfsfall
auch mehr modern eingerichtete Operationssäle mit der notwendigen Ausrüstung
nach den heutigen Anforderungen der Chirurgie wie Laparoskopieeinheiten
und Neuromonitoring.
Ihr Wohlergehen als Patient ist unser zentraler Fokus, weshalb neben der fachlich besten Behandlung auch ein von Menschlichkeit geprägtes Umfeld zu unseren Voraussetzungen gehört.
Nachfolgend wird unser Leistungsspektrum im Einzelnen ausgeführt. Lernen Sie unsere Klinik und unser Team auf diesen Seiten kennen und werden Sie ebenso vertraut mit den uns zur Verfügung stehenden Methoden und Verfahren.
Leistungsspektrum der Chirurgischen Klinik
Stationäre Eingriffe
Endokrine Chirurgie
Allgemein-/Viszeralchirurgie
- Dickdarmresektionen (z. B. Dickdarmkrebs, gutartige Dickdarmtumoren)
- OP bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
- Dünndarmoperationen (z. B. gutartige und bösartige
Erkrankungen)
- Operationen an den Gallenwegen und der Gallenblase
- Magenoperationen (z. B. Magen(teil)entfernung)
- Operation von gut- und bösartigen Erkrankungen der Speiseröhre
(Oesophagus)
- Operationen von gut- und bösartigen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
(Pankreas)
- Operationen bei gut- und bösartigen Erkrankungen der
Leber
- Hernienoperationen (z. B. Leisten-/Schenkelbrüche,
Bauchwand-/Narbenbrüche)
- Enddarmoperationen, Fistelchirurgie und Proktologie einschließlich
Hämorrhoiden-Operationen
Thoraxchirurgie
- Entfernung von gut- oder bösartigen Tumoren der Lunge, Pleura
und des Mediastinums
- Entfernung von Lungenschwarten
- Drainage von Pleuraergüssen und von Pleuraeiterungen (Empyem)
Minimal-invasive Chirurgie (MIC) des Bauchraumes und Video-assistierte
Chirurgie (VATS) von Thorax und Mediastinum
- Entfernung der Gallenblase
- Diagnostische Laparoskopie
- Entfernung des Wurmfortsatzes ("Blinddarmentfernung")
- Leistenbruch- und Bauchwandbruch-Operationen
- Lösungen von Verwachsungen im Bauchraum
- Dickdarmresektionen bei gutartigen Erkrankungen
- Entfernung von Tumoren aus Mediastinum und Pleura
- Diagnostische Gewinnung von Histologie aus Lunge, Pleura und
Mediastinum
- VATS bei Lungenblasen (Emphysem-Erkrankung) und Pneumothorax
Gefäßchirurgische Eingriffe
- Operationen von Venenerkrankungen / Krampfadern / Venenthrombosen
- Operationen von Gefäßverschlüssen der Arterien bei Arteriosklerose oder Embolie
- Rekonstruktion der Bauch- und Beckengefäße
Ambulantes Operationszentrum (AOZ)
- Krampfaderoperationen
- Leisten- und Nabelbruchoperationen
- Entfernung kleiner Weichteilgeschwülste (z.B. Lipome, Atherome)
- Handchirurgische Eingriffe (z.B. Ganglion-, Karpaltunneloperation)
- Gynäkomastie
- kleine Amputationen
Proktologie
Im Rahmen der Allgemein- und Visceralchirurgie entwickelt sich das Gebiet der Coloproktologie immer mehr zu einem eigenständigen Fach, das eine zunehmende Spezialisierung verlangt.
Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, besteht in der Chirurgischen Klinik am Waldkrankenhaus St. Marien die Möglichkeit, sich im Rahmen einer ambulanten Vorstellung mit entsprechenden Krankheitsbildern und Problemen beraten zu lassen.
Die Behandlung richtet sich nach den Vorgaben der Wissenschaftlichen Gesellschaften (AWMF) und der Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie, dem Berufsverband der Coloproktologen Deutschlands e. V.
Die ständige Weiterbildung im Fachgebiet der Coloproktologie ist gefordert, der Facharztstandard wird gewährleistet.
Krankheitsbilder:
Ausführliche Anamnese und Diagnostik sowie die Therapie von:
In folgenden Bereichen führen wir ca. 2.000 Operationen pro Jahr durch:
Eingriffe – Schilddrüse
Häufigster Eingriff an der Chirurgischen Klinik des Waldkrankenhauses,
zum größten Teil indiziert wegen knotiger Veränderungen
der Schilddrüse, seltener auch wegen bösartiger Tumoren der Schilddrüse
oder gutartiger Vergrößerung und Überfunktion der Nebenschilddrüsen.
Operation unter Schnellschnittbedingungen, mit Neuromonitoring des Stimmbandnervs
(Nervus recurrens).
Stationäre Verweildauer zwischen 2 und ca. 8 Tagen, meist ca. 5 Tage.
In der Regel ambulante prästationäre Vorbereitung.
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Eingriffe - Hernien (Brüche)
Leistenbrüche / Schenkelbrüche werden derzeit
zu ca. 80 % laparoskopisch (transabdominell / TAPP) mittels Kunststoff-Netzplastik,
zu
20 % konventionell-offen
(z. B. Verfahren nach Shouldice oder Lichtenstein),
versorgt.
Die laparoskopische Indikation wird bevorzugt bei körperlich aktiven Menschen, Rezidiven, bei Schenkelbrüchen, bei Schwerarbeitern
oder Leistungssportlern bzw. auf Wunsch.
Bauchwandbrüche einschließlich Narbenbrüche werden in
der Regel durch Bauchdeckenverstärkung mittels moderner Netze versorgt.
Stationäre Verweildauer zwischen 2 und 5 Tagen, abhängig auch
von Alter und Vorerkrankungen. Ambulante Operation auf Wunsch möglich.
In der Regel ambulante prästationäre Vorbereitung.
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Eingriffe – Gefäßchirurgie
Es werden alle rekonstruktiven Gefäßeingriffe an den unteren
Extremität bzw. der Bauchaorta unterhalb der Nierenarterie (d. h. "Bypässe", "Y-Prothese")
durchgeführt.
Notfallmäßig sind neben den operativen (d. h. "Embolektomien")
alle gängigen konservativen Therapieverfahren (medikamentöse
Gerinnselauflösung = "Lyse", Ballondilatation, Ultraschallrekanalisierung)
durch die internistische Fachabteilung (Medizinische Klinik I) gewährleistet.
Präoperative Diagnostik (Sonografie, Röntgen einschließlich
DSA, Phlebografie) ebenfalls durch die Medizinische Klinik I (s. o.)
Venenchirurgie einschließlich Thrombektomie tiefer Bein-/Beckenvenen
und Varizenchirurgie.
Eingriffe an den Krampfadern (Varizen) auf Wunsch ambulant möglich;
bei geeigneter Indikationsstellung (z. B. Rezidiv, chronisches Geschwür
= "Ulcus cruris") auch endoskopische Op-Technik; plastische
Hautdeckung / Vacuumversiegelung.
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Eingriffe - Minimal-invasive Chirurgie (MIC)
Ausgehend von der seit vielen Jahren durchgeführten laparoskopischen
Entfernung der Gallenblase ist die minimal-invasive Chirurgie mittlerweile
als Routineverfahren
(z. T. sogar als Gold-Standard) anzusehen.
Sie wird u. a. bei Leistenbrüchen, bei der Entfernung des Wurmfortsatzes
(Appendizitis, "Blinddarm"), bei Lösung postoperativ entstandener
Verwachsungen, bei Dickdarmeingriffen mit spezieller Indikationsstellung
sowie bei Krampfadereingriffen bei geeigneter Indikation angewandt.
.
Der Gesamtanteil der laparoskopischen Eingriffe liegt derzeit bei ca.
50 % aller durchgeführten Operationen, bei Gallenblasenoperationen
mittlerweile bei einem Anteil von ca. 97 % der Regeleingriffe an Gallenblase
und Gallenwegen.
Gute klinische Erfahrungen bestehen sowohl hinsichtlich des Patientenkomforts,
als auch der Operationssicherheit.
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Eingriffe - Tumorchirurgie
Meist Dickdarmteilentfernungen, Magen(teil-)entfernungen, aber auch "resezierende" Eingriffe
bei bösartigen Erkrankungen der übrigen Bauchorgane. Einhaltung
aktueller Behandlungsstandards durch Teilnahme an internen und externen
Qualitätssicherungsmaßnahmen und durch regelmäßige
interne und externe fachübergreifende Tumorkonferenzen.
Bei speziellen Indikationen sind intraoperative fachübergreifende
Maßnahmen
z. B. urologische / gynäkologische Nebeneingriffe bzw. intraoperative
Endoskopie möglich.
Multimodale Therapiekonzepte werden in Kooperation mit Internisten /
Strahlentherapeuten verwirklicht.
Zur Qualitätssicherung unserer onkologischen Therapien wird wöchentlich
eine interdisziplinäre Tumorkonferenz (Tumorboard) am Hause durchgeführt.
Alle tumorchirurgischen Eingriffe erfolgen nach den Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).
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Ambulante Operationen am Waldkrankenhaus
In den letzten Jahren geht der Trend vermehrt zur alternativen
ambulanten Durchführung von operativen Eingriffen; dies kann bei
folgenden Operationen fakultativ erfolgen:
- Krampfadern
- Entfernung von Haut- oder Unterhautveränderungen (z. B. Lipome)
- kleine Nabelbrüche
- Leistenbrüche (nur konventionelle Operationstechnik, d. h. nicht "laparoskopische" Technik)
An unserer Klinik werden wir dem Wunsch nach einer solchen ambulanten
Operation gern entgegenkommen und Sie in jedem Fall während der
Besprechung zur Operationsplanung diesbezüglich beraten.
Wir sind allerdings im Interesse unserer Patienten bestrebt, keine "modischen" Kompromisse
einzugehen und Abstriche an der Sicherheit auch kleinerer Operationen
oder am Patientenkomfort etwa in der Schmerzbehandlung zu machen.
Bei der Prüfung, ob eine ambulante Behandlung für Sie in Frage
kommt, haben daher auch folgende Gesichtspunkte eine große Bedeutung:
- die Größe der geplanten Operation
- Vorerkrankungen
- spezielle persönliche Risikofaktoren
- häusliche familiäre Betreuung
- räumliche Entfernung von unserer Klinik
Die Weiterbetreuung nach der ambulanten Operation kann, wie sonst
auch, selbstverständlich
der Hausarzt oder der einweisende Arzt übernehmen. Bei seltenen,
unerwarteten Schwierigkeiten nach der Operation steht Ihnen natürlich
der ärztliche Bereitschaftsdienst des Krankenhauses rund um die
Uhr zur Verfügung.
Wenn Sie diesbezüglich Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne jederzeit
unter den unten genannten Rufnummern des Sekretariates der Chirurgischen
Klinik zur Verfügung.
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