Kurzinfo
In unserer Klinik stellen 12 Fachärzte (davon 1 Chefarzt und
4 Oberärzte) und 7 Weiterbildungsassistenten unter der Leitung
von Chefarzt Dr. G. Lauer die anästhesiologische, intensivmedizinische,
schmerztherapeutische und notfallmedizinische Versorgung der Patienten
des Waldkrankenhauses sicher.
Unterstützt werden sie von 13 Anästhesiepflegekräften
unter der Leitung von Herrn Treuheit, 10 Anästhesiepflegekräften
unter der Leitung von Frau Rohrmayr und 22 Intensivpflegekräften
unter der Leitung von Frau Meier. Insgesamt haben 26 Mitarbeiter die
Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivmedizin absolviert.
Für die Organisation sorgen 5 Sekretärinnen bzw. Arzthelferinnen
unter der Leitung von Frau Dierks und Frau
Kröner.
Alle Informationen finden Sie auch in unserem Abteilungsflyer (.pdf, 1 MB)
Leistungen
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Anästhesieambulanz
Ein großer Teil unserer Patienten wird bereits einige Tage vor dem
geplanten Operationstermin in unserer Anästhesieambulanz von einem
Anästhesisten untersucht und über die geplante Narkose aufgeklärt.
Bei einer großen Zahl unserer Patienten erfolgt zum gleichen Zeitpunkt
auch die Aufklärung und Untersuchung durch den jeweiligen Operateur.
Dieses vorstationäre Vorgehen bringt für unsere Patienten viele Vorteile:
- Es genügt, wenn die Patienten erst am Abend vor dem
Operationstermin oder häufig auch erst am Operationstag
morgens stationär aufgenommen werden.
- Werden bei den Voruntersuchungen Begleiterkrankungen aufgedeckt,
bleibt in der Regel ausreichend Zeit, diese abzuklären
bzw. entsprechende therapeutische Maßnahmen zu ergreifen,
ohne den Operationstermin verschieben zu müssen. Wir
versuchen so, kurzfristige Änderungen von Operationsterminen
möglichst zu vermeiden.
- Unsere Patienten haben ausreichend Gelegenheit, die geplanten
Maßnahmen in Ruhe zu überdenken und Vorteile und
Risiken gegeneinander abzuwägen.
- Die Terminvergabe für die vorstationäre Diagnostik
kann kurzfristig erfolgen
(Tel. 09131/822-3292).
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Anästhesie
Unsere Klinik führt im Jahr ca. 6500 Narkosen für alle operativen
Abteilungen des Krankenhauses sowie für sämtliche Beleg- und Konsiliarärzte
durch. Durch die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie,
die beiden Universitätskliniken für Orthopädie und Urologie
und die durch Beleg- oder Konsiliarärzte vertretenen Fachbereiche für
Gefäßchirurgie, HNO, Gynäkologie, Kieferchirurgie, Orthopädie
und Augenheilkunde ergibt sich ein breit gefächertes anästhesiologisches
Spektrum.
Zum Einsatz kommen alle gängigen modernen Verfahren der Allgemein-
und Regionalanästhesie. Großen Wert legen wir im Rahmen der
Schmerztherapie auf regionalanästhesiologische Katheterverfahren.
Durch die Umbaumaßnahmen während der letzten Jahre stehen uns
insgesamt 10 Operationssäle und 3 Aufwachstationen mit insgesamt 23
Betten zur Verfügung, die sowohl baulich als auch in der apparativen
Ausstattung dem neuesten technischen Standard entsprechen.
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Intensivmedizin
In unserer hochmodern eingerichteten operativen Intensivstation haben
wir an 10 Bettplätzen die Möglichkeit, Patienten nach schweren
Operationen oder mit gravierenden Begleiterkrankungen zu behandeln. 2 Oberärzte
mit der Zusatzausbildung „Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin“ sorgen
für eine hochkompetente ärztliche Versorgung unserer Patienten.
Speziell für die Betreuung von Intensivpatienten ausgebildete Pflegekräfte – die
meisten von ihnen mit der entsprechenden Fachweiterbildung – stellen
einen hohen Pflegestandard sicher. Dem neuesten Stand der Technik entsprechende
Beatmungsgeräte und Überwachungsmonitore helfen uns, auch schwerstkranke
Patienten auf einem sehr hohen Sicherheitsniveau zu behandeln.
Gerade auf der Intensivstation bemühen wir uns um menschliche Zuwendung
zum Patienten und seinen Angehörigen im Sinne unseres Leitsatzes „…für
den Menschen!“.
Die Inhalte von Patientenverfügungen nehmen wir sehr ernst. Wir versuchen,
auch in Grenzsituationen bei allen therapeutischen Entscheidungen den Willen
des Patienten bestmöglichst zu berücksichtigen.
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Notfallmedizin
Mit einem durchgängigen Gesamtkonzept stellen wir sicher, dass auch
Notfälle auf den Allgemeinstationen schnell und wirkungsvoll behandelt
werden können. Über einen allen Mitarbeitern bekannten Alarmierungsplan
wird das Notfallteam (Anästhesist und Intensivpflegekraft) angefordert.
Alle Mitarbeiter werden regelmäßig in der Erstversorgung von
Notfallpatienten geschult, einheitliche Notfallwägen auf allen Stationen
garantieren optimale Behandlungsmöglichkeiten. Für die Elektroschocktherapie
stehen zusätzlich zur Standardausstattung 2 AED (automatisch externe
Defibrillatoren) zur Verfügung, die – auch mit geschultem Pflegepersonal – eine
sofortige hocheffiziente Therapie sicherstellen.
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Schmerztherapie
Großen Wert legen wir auf eine effektive Schmerztherapie für
unsere Patienten. Unsere Klinik stellt dazu einen rund um die Uhr verfügbaren
Akutschmerzdienst sowie einen Konsiliardienst für chronische Schmerzpatienten
und Tumorpatienten unseres Krankenhauses bereit.
Es bestehen verschiedene Konzepte zur Schmerzbehandlung der operativen Patienten
der einzelnen Fachabteilungen. Starke postoperative Schmerzen werden intravenös
mit Schmerzmedikamenten oder mithilfe von Regionalanästhesieverfahren
in Kathetertechnik mit höchster Effizienz bekämpft. Sehr häufig
kommen dabei elektronisch gesteuerte Spritzenpumpen zum Einsatz, über
die sich der Patient je nach Schmerzintensität selbst Einzeldosen verabreichen
kann (Patientenkontrollierte Analgesie: PCA).
In Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken unseres Krankenhauses werden chronisch
Schmerzkranke interdisziplinär behandelt. Neben einer medikamentösen
Therapie und regionalanästhesiologischen Verfahren kommen ergänzend
TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation), Physiotherapie und physikalischer
Therapie zum Einsatz.
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Ambulantes Operationszentrum (AOZ)
Weitere Informationen zum AOZ finden Sie auf der Internetseite
www.waldkrankenhaus.de/aoz/
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Blutdepot
In unserem Blutdepot werden jährlich über 3.000 Erythrozyten-Konzentrate
(rote Blutkörperchen), 1.000 Gefrierplasmen und 50 Thrombozyten-Konzentrate
(Blutplättchen) ausgegeben. Außerdem werden ca. 6.300 Blutgruppenbestimmungen
und über 6.500 Kreuzproben durchgeführt.
Zusätzlich werden über 500 Konserven unserer Eigenblutspende verwaltet.
Die Transfusion der einzelnen Blutprodukte erfolgt in unserer Klinik nach einem
modernen Regime, um z.B. die Bildung von Antikörpern zu verhindern.
Als fremdblutsparende Maßnahmen wenden wir die Eigenblutspende (siehe
unten) und die maschinelle Autotransfusion (Aufbereitung von Wundblut) an.
Die Entscheidung zur Transfusion wird für jeden Patienten individuell
und nach reichlicher Überlegung getroffen. Ein Patient erhält Blutprodukte
nur, wenn er sie zwingend benötigt. Dabei ist die Sicherheit des Patienten
oberstes Gebot.
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Eigenblutspende
Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit zur Eigenblutspende
an, wenn sie sich bestimmten planbaren Operationen unterziehen müssen,
die erfahrungsgemäß mit einem größeren Blutverlust
einhergehen.
Dadurch wird einerseits das ohnehin schon extrem niedrige Infektionsrisiko
bei der Transfusion von Fremdblutkonserven noch weiter gesenkt, andererseits
können bei Patienten, die seltenere Blutgruppen haben, Versorgungsengpässe
vermieden werden.
Patienten werden erst dann zur Eigenblutspende zugelassen, wenn nach einer
gründlichen ärztlichen Voruntersuchung sichergestellt ist, dass sie
dafür uneingeschränkt geeignet sind. Während des gesamten Spendevorgangs
werden sie von erfahrenen Anästhesiepflegekräften betreut und stehen
unter unserer lückenlosen ärztlichen Überwachung.
Die Eigenblutspende ist somit ein sehr sicheres Verfahren und wird von den
Patienten in aller Regel bestens vertragen.
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